Klatscher, Quaffel und Schnatz und – Quidditch ist in unserer Welt angekommen – Tas

Klatscher, Quaffel und Schnatz und – Quidditch ist in unserer Welt angekommen

von Anja Kuhn am 22. Juli 2016
Foto: Nick van Klaveren

Foto: Nick van Klaveren

21 Teams aus der ganzen Welt treten am 23. +24. Juli in Frankfurt Rebstock gegeneinander an. Die Sportart, in der sie sich messen heißt Quidditch. Der Sport, den Joan K. Rowling Harry Potter auf den Leib geschrieben hat, ist seit 2005 aus der Zauber- in der echten Welt angekommen. Studenten aus Middleburry, USA, entwickelten die Spielregeln und Bedingungen für die „Erdvariante“. Sie enthält Elemente aus Rugy, Handball und Dodgeball. Die Schwierigkeit zu den ursprünglichen Sportarten liegt darin, dass nur eine Hand zum Werfen und Fangen frei ist, da die Spieler ihren „Besen“, einen leichten PVC-Stab, festhalten müssen. Jede Mannschaft besteht aus sieben Spielern: drei Jäger, zwei Treiber, ein Hüter und ein Sucher.

Die Jäger versuchen, den Klatscher (Volleyball) durch einen der drei gegnerischen Ringe zu werfen. Gelingt ihnen dies, bringt dies 10 Punkte ein. Hauptziel ist es jedoch, den Schnatz -wie bei dem fiktiven Vorbild auch – (hier ein Tennisball in einem Strumpf am Hosenbund eines unparteiischen Spielers befestigt) in den Besitz zu bekommen. Dabei werden zwar Besen verhext, aber zart besaitet dürfen die Spieler hier auch nicht sein. Die Treiber versuchen mit zwei Klatschern die Gegner auszuknocken. Wer von seinem „Besen“ fällt, darf erst wieder mitspielen, nachdem er die eigenen Ringe berührt hat. Hat der Sucher den Schnatz gefunden, ist das Spiel zu Ende und der siegreiche Sucher und sein Team erhält 30 Punkte zusätzlich.

Informationen zum Deutschen Quidditchverband e.V. und der Weltmeisterschaft finden Sie hier: www.deutscherquidditchbund.de

Foto: Patricia Heise

Foto: Patricia Heise

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