FIBO 2016 – Faszien, Slashpipe und Co. – Tas

FIBO 2016 – Faszien, Slashpipe und Co.

von Anja Kuhn am 15. April 2016
Foto: Behrendt und Rausch

Foto: Behrendt und Rausch

Vom 7.-10. April war Köln bereits zum vierten Mal das Zentrum der Sport- und Fitnessbegeisterten. Die Messe, die 1985 erstmalig ihre Türen öffnete, startete mit Ausstellern und Themen hauptsächlich für Fitness- und Bodybuilding Interessierte. Heute präsentiert sie sämtliche Facetten des Bereiches von Fitnessgeräten über Ernährung und Sportbekleidung bis hin zu Gesundheits- und Wellnessthemen. Die FIBO ist aber nicht nur eine Messe für Besucher und Käufer sondern vor allem lädt sie ein, Neuheiten auszuprobieren und an Kursen und Konferenzen teilzunehmen.

Die Branche verweist auf ein kontinuierliches Wachstum – zuletzt stieg der Gesamtumsatz in Europa mit einem Plus von 4,9 % auf 26,7 Milliarden Euro. Dies zeigt sich auch in der verkauften Fläche auf der Messe und in den Besucherzahlen. Seit 2013 ist die Zahl der Aussteller von 670 auf 960 gestiegen. Sie belegte eine Fläche von 22 Fußballfeldern. Schon lange vor dem ersten Veranstaltungstag war sie für Privatbesucher ausverkauft.

Einige der neuesten Trends hat Thomas Rixgens-Lüdenbach, Personaltrainer aus Engelskirchen, für uns getestet. Allen voran das Faszien-Training, das derzeit einen regelrechten Hype erlebt. Bei Faszien handelt es sich um Weichteil-Komponenten im Bindegewebe, die den gesamten Körber umhüllen und verbinden. Gezieltes Faszien-Training hilft dabei, Verletzungen vorzubeugen, Verspannungen in den Muskeln zu lindern und den Körper in Form zu halten. Zusätzlich erzielt der Trainierende eine deutliche Leistungssteigerung.

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Die Slashpipe® kommt aus dem Bereich Functional Training und wird hauptsächlich in der Physiotherapie, der Rehabilitation und der Krankenpflege eingesetzt. Nun beginnt ihr Siegeszug auch beim Fitnesstraining. Sie schult Kraft, Gleichgewicht, Feinmotorik und Koordination.

Slashpipe

Von Tschechien aus startete vor einigen Monaten Jumping-Fitness, der nachgesagt wird, fast 70 % effektiver als ein Jogging-Trip zu sein. Hierbei wird auf einem Trampolin trainiert, an dem vorne ein Haltegriff befestigt ist. Das Ausdauer- und Ganzkörpertraining besteht aus schnellen und langsamen Sprüngen mit Schritten und Kombinationen aus der traditionellen Aerobic und Moves aus dem Kraftsport. Jumping Fitness fordert mehr als 400 Muskeln und ist dabei sehr gelenkschonend. Zu rhythmischer Musik werden gleichzeitig Körperkoordination und Gleichgewichtssinn geschult und die Rückenmuskulatur gestärkt.

Ein Teil der FIBO gehört auch der Fitness-Convention. In vier Hallen können Trainer und Fitnessbegeisterte sich auslassen und Groupfitnesskurse besuchen. Neue Trends werden hier vorgestellt. Dance und Step-Kurse mit internationalen Presentern bringen einen hier ins Schwitzen.

Neben all der Action und lauter Musik gab es auch die Möglichkeit, YOGA-Kurse besuchen. Die Neuheit in diesem Bereich ist YOGAmove. Das YOGAmove Team, dem auch Katja Lüdenbach (Sportpalast Lindlar) angehört, hatte fünf Kurse im Angebot, bei denen die Besucher einfach mal durchatmen konnten. YOGAmove ist ein modernes Trainingskonzept zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit für mehr Kraft, Ruhe & Energie. Modern, an europäische Bedürfnisse angepasst, leicht in der Umsetzung und im höchsten Grade effektiv für Körper, Geist & Seele.

v.l. Katja Lüdenbach, Paul Uhlir, Marie Oheim

v.l. Katja Lüdenbach, Paul Uhlir, Marie Oheim

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Die nächste FIBO findet vom 6.-9. April 2017 in Köln statt. 

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