Der Tag der Rose – Tas

Der Tag der Rose

von Anja Kuhn am 9. Februar 2016
Foto: Pixabay/DrCarl

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Am 14. Februar ist Valentinstag – der Tag der Rose (nicht nur für den Bachelor). Für den Valentinstag 2013 soll ein großes deutsches Luftfrachtunternehmen 1.000 Tonnen Rosen nach Deutschland transportiert haben. Was für eine Zahl! Wie viele Blumen verbergen sich wohl dahinter? Und darauf folgt gleich die nächste Frage: Aus wie vielen Rosen besteht eigentlich ein standesgemäßer Strauß Rosen für die Liebste? Oder wird gar symbolisch nur eine einzelne überreicht? Und muss es tiefrot oder darf es auch weiß, rosa oder gar gelb sein?

Und wer hat eigentlich den 14. Februar als Tag der Liebe auserkoren? Dafür gibt es die unterschiedlichsten Geschichten. Eine Überlieferung sagt, es sei der Todestag des Bischof Valentin von Rom. Dieser soll als einfacher Priester Liebespaare nach christlichem Ritus getraut haben. Die von ihm geschlossenen Ehen hätten unter einem guten Omen gestanden. Der damalige Kaiser Claudius II. hatte diese Vermählungen verboten und ließ deshalb Valentin enthaupten.

Eine weitere Geschichte schildert den 14. Februar als Lostag. Man glaubte, dass sich an diesem Tag die Vögel paarten. Daher wurden Menschen-Paare wurden mit Hilfe von beschriebenen Zetteln einander zugelost. Dies führte dazu, dass der Tag seinen Beinamen „Vielliebchentag“ erhielt.

Später kam der Brauch dazu, selbst dekorierte Karten und andere Geschenke zu übergeben. Im antiken Rom stand die Götting Juno als Schützerin der Ehe und Familie Patin für diesen Tag, an dem den Frauen Blumen geschenkt wurden.

Viele Bräuche und Gewohnheiten haben sich seither weltweit entwickelt: In Südafrika wird ein öffentliches Fest mit Kleidung in Weiß und Rot für die Reinheit der Liebe gefeiert, in Italien treffen sich die Paare an Brücken oder an Gewässern, um dort Liebesschlösser anzubringen (was sich inzwischen weltweit und ganzjährig ausgebreitet hat). In Finnland wird der 14. Februar als Freundschaftstag begangen.

Aber hauptsächlich ist es doch ein Tag, an dem viele Menschen an die Personen in ihrem Leben denken, die ihnen wichtig sind. Ob mit Rosen oder ohne steht die gemeinsame Zeit im Vordergrund. Das weiß übrigens auch der Bachelor. Denn meist erhält nur die Kandidatin eine Rose von ihm, mit der er im Einzeldate mehr Zeit verbracht hat als mit den anderen.

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